Der erste lauffähige Stand des SBKIM-Protokolls. Gebaut im März 2026.
Ausstellungsstück · nicht der heutige StandEine Buchhaltungs-App sucht Werbeartikel für den eigenen Betrieb und fragt „wo bekomme ich bedruckte Tassen her". Eine andere App versteht, was gemeint ist, prüft selbst, ob sie dazu etwas hat, und antwortet aus ihrem eigenen Bestand. Beide Seiten urteilen mit — deshalb bidirektional. Und wer nichts Passendes hat, sagt das, statt irgendetwas zurückzugeben.
Keine Zeichnung und kein Schaubild: das ist die echte Mycel-Karte am laufenden Relais. Sie hört nur zu und zeigt, was wirklich passiert — Knoten, die „hier bin ich" sagen, Anfragen von Knoten zu Knoten, Handschläge.
Ist es gerade still, ist gerade nichts los — die Karte erfindet keinen Verkehr. ↗ in Vollbild öffnen
Zwei Geräte finden sich über einen QR-Code und reden danach direkt miteinander. Sie ist absichtlich so stehen geblieben, wie sie war — als Startpunkt, nicht als Produkt.
Die Demo spricht direkt mit api.anthropic.com. Ohne eigenen Schlüssel
läuft die Bedeutungs-Prüfung nicht — die Seite erklärt sich dann trotzdem, sie tut
nur nichts. Der Schlüssel bleibt in deinem Browser und geht an
niemanden außer Anthropic selbst: nicht an uns, nicht an einen
Server dazwischen. Jede Frage kostet dort ein paar Cent.
→ Schlüssel hier erstellen · anmelden, „Create Key", kopieren, in der Demo einfügen.
Zwei Geräte finden sich hier über einen QR-Code und reden danach per WebRTC direkt miteinander. Der Handschlag davor läuft allerdings über den öffentlichen PeerJS-Vermittler; dazu kommen drei Hilfsdateien von einem CDN und die Schriften von Google. Das sind fremde Adressen, die eine Seite anfasst, ohne dass du es siehst. Für ein Ausstellungsstück in Ordnung — für die Apps, die heute laufen, wäre es das nicht. Die kommen ohne all das aus.
Gebaut im März 2026, an einem Android-Tablet, von jemandem ohne Programmier-Ausbildung. Was daraus geworden ist, steht weiter unten — und läuft.
Was du in der Demo siehst, ist keine nachgespielte Vorführung. Es gibt keine hinterlegten Beispiel-Antworten und keinen Schaumodus. Der Text, den du eintippst, geht wirklich an ein Sprachmodell, das Urteil kommt wirklich zurück, und die beiden Geräte reden wirklich miteinander. Deshalb braucht es einen eigenen Schlüssel — mit einem vorgetäuschten Ablauf bräuchte es keinen.
Am 11. Juli 2026 fragten sich zum ersten Mal zwei Endknoten gegenseitig, ohne Vermittler dazwischen: eine Buchhaltungs-App suchte Werbeartikel für den eigenen Betrieb und fragte nach bedruckten Tassen — ein Werbetechnik-Katalog antwortete aus seinem eigenen Bestand. Keine der beiden wusste vorher von der anderen. Das steht als Meilenstein-Protokoll mit Datum und Messwerten im Sage-Repo.
Die Demo ist der Anfang. Das hier läuft heute, und man kann es anklicken, ohne sich irgendwo anzumelden.
Diese drei Papiere stammen aus dem März 2026, aus der Zeit vor dem ersten Handgriff. Sie waren Gesprächs-Entwürfe für ein mögliches Gemeinschaftsprojekt und trugen deshalb den Vermerk „vertraulich" sowie den Namen des Hauses, dem sie vorgelegt wurden. Beides ist heraus: wo ein Name stand, steht jetzt „…“. Was bleibt, ist der Inhalt — und der ist als Zeitdokument interessanter als als Angebot.
Beim Lesen lohnt der Abgleich mit dem, was oben auf dieser Seite wirklich läuft. Eingelöst ist das bidirektionale Matching. Nicht gebaut wurden Lizenzserver, Treuhand, Zertifizierungsstelle und der „Burggraben aus proprietären Daten“ — nicht aus Zeitmangel, sondern weil ein Vorsprung, der darauf beruht, dass niemand sonst an die Daten kommt, genau das ist, was die Marktanalyse an den Großen kritisiert.
Das Protokoll selbst steht daneben, ohne Anlass und ohne Adressat: SBKIM-Papier (deutsch) · SBKIM Paper (English). Zitierfähig veröffentlicht: 10.5281/zenodo.22277738.
Die Bausteine gibt es alle: Vektoren für Bedeutung, WebRTC für die Verbindung, ein Sprachmodell fürs Urteilen. Bemerkenswert ist die Zusammensetzung — und dass sie hält. Wer es nachbauen will, findet Protokoll und Module offen im Sage-Protokol; kopieren ist ausdrücklich erwünscht.